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Warum verändern? Es verändert sich doch immer.

Ähnlich wie Natur und Mensch werden auch Organisationen zunehmend als lebendige Systeme verstanden, die sich nicht von außen steuern lassen. Lern- und Entwicklungsprozesse sind  so gesehen nicht planbar, denn es handelt sich um kreative und komplexe Prozesse, die auf Unsicherheit und Eigensinn basieren. Durch vielfältigste Wechselwirkungen von Mensch und Umfeld gibt es im Grunde immer Veränderung. Sie muss nicht erst erzeugt werden. Diese Sichtweise zieht natürlich eine entsprechende Haltung nach sich:

  • Lebendigkeit zeichnet sich durch Veränderung aus
  • Lebendigkeit sucht Einzigartigkeit statt Lösungen nach dem Gießkannenprinzip
  • Lebendigkeit braucht Bewegungsfreiheit und lässt sich nicht in Formen pressen
  • Potenziale und Ressourcen wollen erkannt, erweitert, ggf. neu geordnet werden
  • Aktivitäten setzen auf das Ermöglichen können statt auf das Erzeugen wollen  
  • Vertrauen darauf, dass Beteiligte über alles verfügen, was sie brauchen

Es geht darum, sich orientieren zu können, sich nicht vom Gang der Welt irgendwohin spülen zu lassen sondern die Entwicklungsrichtung auf intelligente und kooperative Art und Weise zu gestalten. Ich unterstütze Sie dabei gern!

Kompetenz, Identität und Kultur formieren zentrale Handlungsfelder für Veränderungsprozesse

Wenn es um Veränderungsprozesse geht, dann betreten wir ein dynamisches und komplexes Feld. In drei Schlagworten reduzieren die Themenbereich Kompetenz, Identität und Kultur die bestehende Komplexität und beschreiben kurz und knapp wesentliche Bezugspunkte und Handlungsfelder, um die Veränderungsfähigkeit zu unterstützen.

  • Kompetenz: Was kann ich? Was liegt mir besonders gut? 
  • Identität: Wer oder was bin ich und was hat das, was geschieht, mit mir zu tun?
  • Kultur: Mit wem agiere ich in welcher Form und wie zielführend ist das?

Oder aus organisationaler Sicht:

  • Kompetenz: Was können wir und unsere Organisationsmitglieder?
  • Identität: Wer oder was sind wir und welche Bedeutung haben wir für wen?
  • Kultur: Wie bringen wir hervor, wer oder was wir sind und was wir können?

Die Herausforderungen der Themenbereiche Kompetenz, Identität und Kultur sind eng miteinander verknüpft. Identitätsbildende Prozesse definieren den Sinn, Zweck und Nutzen jeglicher Handlungen. Damit formieren sie das Ergebnis, das Zielbild, auf das alle Handlungen hin ausgerichtet werden. Eine ergebnisorientierte Kompetenzentwicklung und Gestaltung kultureller Prozesse ermöglicht, dass Handlungen effektiv eingesetzt werden und ineinandergreifen können.

Haltungen, Handlungen und Umwelt sind zentrale Ansatzpunkte bei Veränderungsprozessen

Alle drei Themenbereiche stützen sich immer auf die gleichen entscheidenden Aspekte:

  • Haltungen: Woran glauben, was denken und fühlen wir, wenn wir uns mit bestimmten Themen befassen?
  • Handlungen: Was tun wir wie und tun wir Dinge, die für unsere Ziele von Bedeutung sind?
  • Umwelten: Was ermöglichen und behindern die gegebenen Bedingungen und welchen Einfluss haben wir darauf?

Haltungen bilden Annahmen über das eigene Wesen und über die Umwelt ab. Sie sind die Quelle jeglicher Handlungen bzw. bieten den Boden aller beobachtbaren Ausdrucksformen. Sie formieren die Art und Weise von Kommunikationen und der Systematisierung sämtlicher Aktivitäten, die blinden Flecken, ungünstig wirkende Muster und Routinen inklusive. Das gilt für Organisation und Mensch gleichermaßen. Haltungen und Handlungen sind immer auch abhängig von den strukturellen und ideellen Rahmenbedingungen, in die sie eingebettet sind. Eine umsichtige Gestaltung der Rahmenbedingungen ist aus diesem Grund ein Muss für erfolgreiche Veränderungsprozesse.